Verstopfung
Verstopfter Küchenabfluss
In der Küche entsteht die Verstopfung fast immer aus Fett, Speiseresten und Spülmittel. Diese Seite erklärt, wie sich diese Schicht bildet und was daraus…
Eine verstopfte Toilette hat selten mit zu wenig Spülkraft zu tun. Diese Seite erklärt die typischen Ursachen und was der Wasserstand über den Ort der Störung verrät.
Eine Toilette arbeitet mit einem Prinzip, das kaum Reserven hat. Die Spülwassermenge ist begrenzt, der Weg durch den Siphon des Beckens eng, und der eigentliche Transport der Feststoffe geschieht nicht durch Druck, sondern durch die Wassermenge, die in kurzer Zeit hinterherläuft. Fällt an einer Stelle dieser Kette etwas aus, steht das Wasser im Becken.
Diese Seite beschreibt, warum Toiletten verstopfen, was der Wasserstand über den Ort der Störung sagt, welche Rolle Urinstein und nicht zersetzbare Materialien spielen und wann die Toilette nur das Symptom einer Störung weiter hinten in der Leitung ist.
Beim Betätigen der Spülung fällt die Wassermenge aus dem Spülkasten in kurzer Zeit in das Becken. Sie hebt den Wasserstand über den Scheitel des Beckensiphons, dadurch entsteht ein Sog, der den Inhalt mitreißt. Danach füllt sich der Siphon wieder und bildet erneut die Sperre gegen Kanalgeruch. Damit dieser Ablauf funktioniert, müssen drei Dinge stimmen: genügend Wasser im Spülkasten, ein freier Weg im Becken und eine Leitung dahinter, die das Wasser aufnehmen kann.
Fehlt Spülwasser, weil der Spülkasten nicht richtig füllt oder nachläuft, wirkt das wie eine Verstopfung, ohne eine zu sein. Passend dazu ist Spülkasten läuft nach. Wenn das Becken überzulaufen droht, hilft WC läuft über.
Toilettenpapier ist so hergestellt, dass es im Wasser zerfällt. Feuchttücher, Kosmetiktücher, Küchenrolle, Hygieneartikel, Wattestäbchen und Katzenstreu tun das nicht. Sie bleiben als Vlies oder Faserverbund erhalten, verhaken sich an Kanten und bilden Zöpfe, die sich mit jeder Spülung weiter verdichten. Wie sich das im gesamten Netz auswirkt, beschreibt Feuchttücher im Kanalnetz.
In der Toilette entstehen aus Urin und hartem Wasser schwer lösliche Ablagerungen, die sich am Beckenrand, in den Spülkanälen und im Siphon absetzen. Sie sind rau, verengen den Querschnitt und bieten neuen Ablagerungen Halt. Sind die Spülkanäle unter dem Beckenrand zugesetzt, verteilt sich das Spülwasser ungleichmäßig, und die Spülung verliert ihre Wirkung, obwohl die Wassermenge stimmt. Hintergründe stehen in Urinstein entfernen.
Ein häufiger Fall ist schlicht ein Gegenstand, der beim Reinigen oder aus einer Tasche in das Becken gefallen ist: Bürstenköpfe, Duftsteine, Verschlusskappen, Spielzeug. Solche Teile verschließen den Querschnitt nicht sofort, sondern werden zum Fangpunkt, an dem sich Papier sammelt.
Wenn eine Toilette verstopft, die jahrelang zuverlässig war, und wenn gleichzeitig andere Abläufe auffällig sind, liegt die Ursache meist nicht im Becken. Dann ist die Fall- oder Grundleitung betroffen, und die Toilette ist nur die Stelle, an der es zuerst auffällt, weil dort das größte Volumen auf einmal anfällt.
Eine Toilette, die weiter benutzt wird, obwohl sie kaum abläuft, führt regelmäßig zum Überlauf. Austretendes Abwasser ist keimbelastet, dringt in Fugen und Estrich ein und erreicht in Mehrparteienhäusern schnell die darunterliegende Wohnung. Kommt die Ursache aus der Fallleitung, kann sich der Rückstau zusätzlich in tiefer liegende Räume verlagern. Der Zustand wird also nicht nur unangenehmer, sondern teurer.
Ob eine Störung im Becken sitzt oder weiter hinten, ist am Telefon nicht sicher zu klären, und die Antwort verändert das gesamte Vorgehen. Deshalb finden Sie hier keine Festlegung darauf, was getan wird. Die Person vor Ort beurteilt zunächst, wo die Engstelle liegt, und erklärt Ihnen dann, was sie für richtig hält. Wenn mehrere Abläufe betroffen sind, führt der Weg meist über Abflussreinigung.
Für eine Meldung nutzen Sie die Telefonnummer 01512 4403579 oder die Adresse info@rohrfast24.de. Beschreiben Sie dabei den Wasserstand im Becken und ob andere Abläufe auffällig sind.
Papier allein verstopft selten, aber es sammelt sich an einer bestehenden Engstelle. Diese kann Urinstein, ein versetzter Muffenstoß, ein Gegenstand oder eine Ablagerung weiter hinten in der Leitung sein.
Ja, weil sie im Gegensatz zu Toilettenpapier im Wasser nicht zerfallen. Auch Produkte mit dem Hinweis, sie seien spülbar, bleiben als Vlies erhalten und verzopfen sich in Leitungen und Pumpen.
Dann ist der Geruchsverschluss teilweise leergesaugt worden, meist weil Luft fehlt, die beim Ablaufen nachströmen kann. Das ist ein Hinweis auf eine gestörte Belüftung der Fallleitung und geht oft mit Geruch einher.
Wenn die Ursache im Becken sitzt, nicht. Liegt sie in der Fall- oder Grundleitung, sehr wohl: Dann tritt Wasser häufig an tiefer gelegenen Stellen aus, während oben gespült wird.
Kochendes Wasser sollte nicht verwendet werden, weil Keramik und Dichtungen darauf empfindlich reagieren können. Der Nutzen ist gering, da die Engstelle meist nicht aus Fett besteht.
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